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KI am Arbeitsplatz: Augmentation und neue Aufgabenprofile

Im Zusammenhang mit dem Thema „Augmentation“ bin jetzt auf einen Beitrag von Jeanne Meister („AI Plus Human Intelligence Is The Future Of Work„) im Magazin forbes von Anfang 2018 gestossen, in dem sie zehn Entwicklungstrends für HR vor dem Hintergrund der zunehmenden Verfügbarkeit von KI-Lösungen skizziert. Hier eine Auswahl aus den von Meister behandelten Aspekten:

  1. Es geht beim Thema KI-basierte Automatisierung weniger um das Freistellen von ganzen Arbeitsstellen, sondern vielmehr um die Automatisierung von einzelnen Aufgaben und Aktivitäten. Eine Studie des McKinsey Global Instituts zufolge können weniger als 5% aller Arbeitsstellen vollständig automatisiert werden, aber bei ca. 60% aller Stellen können bis zu 30% der Aufgaben automatisiert werden.
  2. Die Zusammenarbeit von Menschen und intelligenten Maschinen Seite an Seite wird zur Normalität. Einer Studie von Gartner zufolge werden im Jahr 2022 etwa 20% der Beschäftigten einen KI-basierten Assistenten an ihrer Seite haben.
  3. Es muss geklärt werden, welche Stellen bzw. Rollen in welcher Weise durch die Einführung von KI-basierten „intelligenten“ Systemen verändert werden. Dies gilt für alle Beschäftigten – ganz gleich, ob sie in der Produktion arbeiten oder im Managment.
  4. Es muss geklärt werden, welche neuen Rollen es in welchem Umfang braucht. Hier verweist Meister beispielhaft auf Studien des Cognizant Center for the Future of Work, die zur Formulierung von 42 neuen Stellenprofilen geführt haben:

 


Beitragsbild: Wikipedia / Rethink Robotics

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